Sonntag, 19. Mai 2013
Nur noch ein Tag!
Jippie, fast geschafft. Ab morgen darf ich FB wieder benutzen und schauen, was es so Neues gibt und ich verpasst habe. Nachdem die letzten Tage schon besser waren und ich nicht mehr so stark die Neugier verspürte, Facebook zu durchstöbern, war es heute nochmal richtig schwer. Heute war das erste Radrennen der Saison, an dem meine Mutter und mein Freund teilgenommen haben. Wie immer war das Warten ziemlich langweilig, sodass ich gern bei FB etwas gestöbert hätte. Außerdem hat meine Mutter in ihrer Altersklasse den ersten Platz belegt und eine Mannschaftskameradin ist Zweite geworden. Von diesem schönen Ereignis hätte ich gern ein Foto gepostet und es somit geteilt. Da es dafür aber keinen spezifischen Adressaten gibt und keine meiner genutzten Alternativen das abdeckt, kann ich das Ereignis nur mit den Anwesenden teilen.
Heute kommt noch hinzu, dass ich mich gern an der momentanen Diskussion um den ESC beteiligen würde. Da das nicht geht, hier meine Meinubg: wie kann man ernsthaft meinen, dass Deutschlands Europapolitik das Ergebnis des ESC bestimmt? Und das beste an dieser Form der Meinungsäußerung: ich kann die Kommentarfunktion ausstellen, sodass niemand widersprechen kann. :-)

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Dienstag, 14. Mai 2013
Die Sehnsucht wächst
Der Drang, morgens nach dem Aufstehen bei Facebook reinzu schauen, geht mittlerweile gegen 0. Allerdings scheint genauso die Sehnsucht zu steigen, endlich wieder überhaupt auf Facebook Neuigkeiten zu sehen. Ich glaube nicht,dass ich etwas verpasst hätte. Aber es interessiert mich eben doch, was andere so schreiben. Vor allem nach der Niederlage der Handballer am Sonntag und dem heutigen Spiel würde ich gerne wissen, was sie bewegt und wie sie damit umgehen. Leider gibt es diese Infos so nur auf deren privaten FB-Seiten und nirgendwo anders (außer vielleicht im persönlichen Gespräch-aber so gut kenne ich sie nicht). Außerdem hätte ich FB gern wieder als Zeitvertreib. Denn momentan sitze ich am Bahnhof und muss noch 10 Minuten auf den Zug warten. Normalerweise würde ich jetzt auf FB Leute "stalken", jetzt schreibe ich einen Blog, den wohl doch niemand liest... :-)
Positives meiner FB-Abstinenz gibt es heute nicht zu berichten. Gleich ist immer noch,dass die Qualität der Infos,die ich per Alternativen (z.B. Zeitungs-Apps etc.) einfach höher ist. Ansonsten ist mir gerade aufgefallen,dass meine sämtlichen Alternativen scheinbar internetbasiert sind. Ich lese keine Papierzeitung,da ich das online machen kann. Und statt SMS kommuniziere ich über WhatsApp. Nur persönliche Gespräche und Telefonate sind weiterhin nicht online zu ersetzen-zumindest für mich. Es stellt sich also die Frage,ob nicht das Internet und mein Smartphones mich eigentlich abhängiger machen, als soziale Netzwerke... Aber zur Beantwortung dieser Frage bleibt keine Zeit,da mein Zug gleich losfährt und ich mein Rad mit beiden Händen festhalten will. :-)

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Sonntag, 12. Mai 2013
Eine Woche geschafft
Endlich ist auch offiziell eine Woche geschafft. Langsam aber sicher steigt die Neugier-welche Neuigkeiten auf Facebook habe ich verpasst? Sind wichtige Dinge dabei, da betreffende Person vergessen hat, dass ich zwei Wochen "ohne" bin? Aber nun gut, wenn ich nicht bewusst daran denke, fällt auf, dass ich generell weniger an Facebook denke.
Gestern war dann mein erstes Handballspiel seit der Anmeldung bei FB, welches ich fremdbestimmt nicht per FB-Ticker verfolgen konnte. Die erste Zeit war leicht, da ich arbeiten musste und ohnehin nicht die Chance gehabt hätte mein Handy zu nutzen. Als ich ins Auto stieg, stellte ich das Radio auf den Sender um, welcher das Spiel in kurzen Live-Einblendungen übertrug - gerade rechtzeitig zum Finale des Spiels. Dabei stellte ich ein zweites Mal fest, dass zwar Musik und Sender an sich nicht so mein Fall sind, der Kommentator des Spiels aber unheimlich gut ist und die Stimmung sehr gut weitergeben kann. Aufgrund der ausführlicheren Kommentare war das Verfolgen des Spiels einerseits leichter und andererseits auch emotionaler als per FB. Einzig die Häufigkeit der Aktualisierungen ist geringer als bei FB... Mit der Radioübertragung habe ich auch festgestellt, dass sich stetig meine FB-Alternativen steigern. Viele Dinge wie Radio, E-Mails, WhatsApp etc. habe ich ohnehin schon genutzt, aber nur zusätzlich zu FB. Der zeitliche Aufwand beim Zusammentragen aller Infos, die man so haben möchte, wächst und damit auch die Frustration. Es ist schließlich viel einfacher und schneller über FB all seiner Freunde zu erreichen. Außerdem ist auch die Unverbindlichkeit der Informationsübermittlung angenehmer - Freunde können auf Infos reagieren oder eben nicht. Und man selbst kann des auch viel besser, ohne sich verpflichtet zu fühlen.
Jetzt warte ich auf die nächsten Tage, an denen ich wieder mehr Zeit für mich allein habe. Eine neue Veränderung könnte sich am Dienstag ergeben. Ab da habe ich mein Rennrad wieder und kann fahren. Das vertreibt ganz gut die Langeweile, so sie sich denn einstellt. Andererseits tritt dann wohl wieder das Problem des Teilens auf - schließlich möchte man seine neuen Erfolge mitteilen...

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